Wat för de Uhrn

Dit lütt Musik het Lucas ut Griepswold mi tauschickt.

Hardy Henning – De lüttje Schipperdiern

Hardy [1]radiosternVimeo.

Den Text von’t Lied is de:

Dor weer eenmal een lüttje Schipper-Schipperdiern,
de ha’ twee Jungs so leef!

De een, dat weer een Schipperepereeper,
de annern de Amtmann sin Söhn.

Sei de ehr Modder wohl fragen,
wo’keen Sei nemmen sull.

Latt Du den Schipperepereeper
un nemm den Amtmann sin Söhn.

As dat de Schipper het vernommen,
t’war hei heel und dot.

Di sull de schwatte schwatte schwatte schwatte schwatte Düwel halen,
in dine Hochtiedsnacht!

Up’n Pott

As ick hüt na hus kamen bin het dat glieck rumort bi mi. Also nix wie wegg un up’n Pott. Un as ick dor so seet hew ick ‘n poor Blä’ Niegtidigen sahn un ‘n bädden drin rumschmökert. ‘T wier de “Ostesee Anzeiger” för Griepswold un Umgäbung von’ 10. November.

As ick so an läsen un schmökern bin fällt mi een Artikel up Platt up.  Hei  staht in de Rubrik “Up’t Kuurn nahmen” un heit “Tante Frieda”. In denn Text geiht dat um de Landflucht von’e Doktors un um de Tied as upe Dörp noch Gemeindeschwestern wiern. De Autor – Kurt Wulf – vertellt ‘n Schlach ut sien Läben un wo gaud dat domaals wier mit sin dralle “Tante Frieda”, bi de hei wahnt het. Dormit de Text ook tau de Rubrik “Up’t Kuurn nahmen” passt, huult hei ‘n bädden rum, dat dat ahns so legg is mit de Doktors un  “Dei Regierung un dei Parteioberen” bi Brot un Wader inspunnt wart’n sulln, bet dor een Lösung för gifft. “Up’t Kuurn nahmen” – is dat för mi nich!

Mi is dat as wie Kurt Wulf up sine oll’n Daag – hei is ‘n ollen fröhen Hochschuldozenten wesst – noch eens sin 15 Minuten Ruhm hemm will. Hei schrift öfter in dissen “Ostesee Anzeiger” wat un dat’s jimmer so’n Palawer um so Saken. Hei wiest keen Utwegg ut de Probleme de hei anstött, het awer jimmers ‘n Schnak ut sine ‘Geschicht dortau togäben. Öwer de “Diagonalquerung” in Griepswold an de Europakrüzung het hei sick ook eens utlaten un  ook nur werrer rummhullt.

Emm is de Upmerksamkeit de hei för sin Literatur kreeg – denn hei schrift ook Bäuker up Platt – woll nich nauch nuch. Dann sull hei sick een lütten Blog up’ne Innernetsiet maken un dor sien ‘Geschicht vertällen un rumhuulen. In de Niegtidigen, wenn man de “Ostesee Anzeiger” so nenn dörff,  künn hei denn up Platt över anständige Saken schriewen. Mit ‘n ornlichen Thema is dor ook mier Publikum för emm un de Platt’ Sprak, as mit sin up’t-kuurn-nahmen-huulen.

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Fröhjohr is dor!

Lüüd, wie de Tied vergeiht. Nu is all wedder Frühjohr. De Sünn is all up wenn ick noch inn’ Bett ligg und bie’n Wegg na’hus is se ook al immernoch dor. Dat’s man wat – dor geiht ein dat Hart up. In’t Frühjohr warden de Säfte in ein sülben ook aktiv un fähl Lüüd woll’n bannig wat daun. ‘N bedden fähl hemm Sei hier in Eldena in Elisenhain dahn. Dor wirn Sei mächtig mit de Motorsääg dorbie un hemm enn Boom nah’n anner wegnomm, ohn‘ an de armen Fleddermüüs tau denken. Holger und Arne (T.) wiern de Daag dormit int Fernsehen, bie’n Nordmagazin. Up unsen WG-Blog is een Video dorvon tau seihn.

Wenn ein dat ‘n bedden sinniger hemm will, denn sull hei eens in’n gaudet Bauk smökern. Nu brukt man hüt ja gor nich mier ‘n klassisch Bauk taun smökern, hüt gift dat ja allns elektronisch. So’n elektronischet Bauk is nu ook mien. Bannig schick dat ganze un so hännig. Fähle Bäuker häst ümmer dorbie und kannst lesen so fähl du wisst. Ja, dat ward irgendwann de Taukunft!

Ja ja, Fröhjohr is wat bannig fienes, wenn de Sünn up ein und noch ein schient…

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